Wir haben unsere Unterstützerinnen und Unterstützer gebeten, auszudrücken, warum die Fortführung des Angebots auf der Buslinie 920 wichtig ist.

Der öffentliche Nahverkehr ist für viele Patienten die einzige Möglichkeit zur Therapie zu kommen. Bestehende Busverbindungen sollten daher unbedingt erhalten werden und weitere ausgebaut werden.

Das Freie Joachimsthaler Gymnasium und unser Schulträger, der ASB Regionalverband Barnim e.V., unterstützen die Bürgerinitiative Busring Uckermark-Barnim, da den Kindern und Jugendlichen in unserer ländlichen Region der Zugang zu Bildungsangeboten nicht aufgrund fehlender ÖPNV-Infrastruktur erschwert werden darf.
Gerade am Nachmittag und Abend sollte die Möglichkeit bestehen, dass sich die Kinder und Jugendlichen über die Grenzen von Landkreisen hinweg frei per ÖPNV bewegen können, um die vielfältigen Freizeit- und Bildungsangebote nutzen zu können.


Der Erhalt des Angebots auf der Buslinie 920 ist wichtig, weil das Eiszeitmuseum Ziethen – eines von nur drei Museen dieser Ausrichtung in Deutschland und das einzige in Brandenburg – ein außerschulischer Lernort für Schulklassen ist, die dank der guten Anbindung an RE3 und RB63 sowie kostengünstiger ÖPNV-Tickets aus der näheren Region anreisen können. Gleichzeitig erreichen Touristen an den Wochenenden das Museum bequem per Bus – es bildet den südlichen Zugang zum UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin über die Familienroute ‚Grünes Buchenblatt‘. Mit dem Erhalt des Angebots auf der Buslinie 920 können Bildung, Naturerlebnis und nachhaltiger Tourismus sinnvoll miteinander verknüpft werden.

Da unsere Schüler der Freien Draußenschule aus verschiedenen Landkreisen kommen, sind diese auf die Bus-Linie angewiesen.
Stellungnahme der Stadt Angermünde zur Fortführung der Buslinie 920
Die Stadt Angermünde unterstützt das Anliegen der Bürgerinitiative „Fortführung Bus-Ring Uckermark-Barnim“ nachdrücklich.
Ein dauerhaft aufgewertetes ÖPNV-Angebot auf der Linie 920 ist weit mehr als ein reines Verkehrsangebot – es ist ein zentraler Beitrag zur Lebensqualität, Mobilität und Zukunftsfähigkeit unserer Region. Diese Buslinie verbindet nicht nur zwei Landkreise, sondern schafft eine wichtige Brücke zwischen Stadt und ländlichem Raum. Sie ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen verlässliche Mobilität – unabhängig vom eigenen Auto.
Gerade für Schüler*innen, Berufspendler*innen, Senior*innen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist eine verlässliche Busverbindung essentiell, um Bildung, Arbeit, ärztliche Versorgung und gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. Zudem leistet ein attraktives Nahverkehrsangebot wie die Linie 920 einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz: Es reduziert den Individualverkehr, senkt CO₂-Emissionen und stärkt nachhaltige Entwicklung.
Auch im Hinblick auf die anstehende Krankenhausreform gewinnt ein dauerhaft gesicherter Linienbetrieb weiter an Bedeutung. Zentralisierte medizinische Strukturen setzen voraus, dass Patientinnen und Patienten – insbesondere im ländlichen Raum – zuverlässig Kliniken und Gesundheitszentren erreichen können. Der ÖPNV wird so zur Grundvoraussetzung für Versorgungssicherheit.
Ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr stärkt nicht nur die Region, sondern macht sie auch attraktiver für neue Bewohner*innen, Unternehmen und touristische Gäste. Die Stadt Angermünde bekennt sich daher ausdrücklich zur Fortführung und dauerhaften Finanzierung des aufgewerteten Angebots auf der Linie 920.

Die Buslinie ist existentiell.